Heejung Kim

Heejung Kim wurde in Süd-Korea geboren. Sie erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von sieben Jahren und studierte später als Stipendiatin an der Universität in Seoul, wo sie ihr Diplom als Jahrgangsbeste absolvierte.
Heejung Kim wurde bei mehreren koreanischen Wettbewerben mit Preisen ausgezeichnet. Ihre pianistische Ausbildung rundete sie an der Musikhochschule Karlsruhe bei Prof. Naoyuki Taneda, Prof. Wolfgang Manz und Prof. Michael Uhde ab.

Ihre kammermusikalische Ausbildung ergänzte sie bei Prof. Jörg-Wolfgang Jahn, Prof. Ulf Hoelscher sowie bei Mitgliedern des Alban-Berg-Quartetts. Sie besuchte Meisterkurse bei Detlef Kraus (Essen),  Klaus Schilde (München),  Eduardo Hubert (Rom),  Lisa Pohjola (Helsinki),  Hartmut Höll (Lied/Karlsruhe),  Rainer Kußmaul (Kammermusik/Freiburg).
Sie gewann mehrere internationale 1. Preise bei Wettbewerben (u. a. Citta di Moncalieri, Citta di Pietra Ligura, V. Bellini Caltanissetta).

Als Solistin und Kammermusikerin tritt sie im In- und Ausland auf (Konzerthaus Berlin, Schwetzinger Schloss, Staatstheater Nürnberg, Musikhalle Hamburg, Meistersingerhalle Nürnberg, Staatstheater Bern, sowie Teatro Savona, Teatro Caltanissetta in Italien, Philharmonie Sibiu in Rumänien) und wirkt regelmäßig bei Rundfunkaufnahmen (SWR, BR, Deutschlandradio) mit.

Sie hatte einen Lehrauftrag an der Musikhochschule Karslruhe und korrepetierte die Streicherklassen und Holzbläserklassen.  Zudem wirkt sie bei Musikkursen und Festivals als gesuchte Korrepetitorin und Kammermusikpartnerin mit.  Im TRIO VENTO DELL´EST  konzertiert sie als Pianistin und ergänzt damit ihr professionelles Wirken mit einer weiteren Aufgabe .

Heejung Kim ist Jurymitglied beim Regional- und Landes-Wettbewerb „Jugend musiziert“.  Seit 2009 leitet sie die Klavierklasse  für Kinder und Jugendliche in der Musikschule Weißenburg und korrepetiert  an der Musikschule Nürnberg und bei der Stadtjugendkapelle Roth.

Hauptamtlich ist sie als Dozentin für Instrumental-Korrepetition an der Hochschule für Musik Nürnberg tätig.


Cristina Bojin

Cristina Bojin hat ihr Querflötenstudium bei Prof. Jean-Claude Gérard an der Musikhochschule Stuttgart abgeschlossen und bildete sich weiter in den Meisterklassen der Flötisten Aurèl Nicolet, Paul Meisen, Andrea Lieberknecht und Davide Formisano weiter.

Als Studentin war sie Stipendiatin der „P.E. Förderstiftung für Studierende der Musik“ (Mannheim) und der Kammermusik Akademie „Villa Musica“, Mainz, wo sie unter anderem bei Kursen mit Musikern der Berliner Philharmoniker spielte wie Rainer Kußmaul, Georg Faust, Ulf Rodenhäuser.
Sie gewann mehrere internationale Wettbewerbe und Auszeichnungen, darunter „Jeunesses Musicales“ (2. Preis), den rumänischen Musik Kritikpreis „Melos“ für die beste Mozart Interpretation des Jahres 2006 und den Publikumspreis des Internationalen Barockwettbewerbs „La Stravaganza“ in Klasusenburg, Rumänien.

Eine rege Konzerttätigkeit und Soloauftritte mit Orchestern führten sie nach Deutschland, Österreich, Italien, Rumänien, Thailand und Südkorea.
Sie spielte unter der Leitung von Dirigenten wie Gerd Albrecht, Serge Zehnacker, Walter Hilgers, Misha Katz, Walter Gugerbauer, Cristian Mandeal, Horia Andreescu und gastierte in der Berliner Philharmonie, in dem Konzerthaus Berlin, dem Münchner Gasteig, sowie in der MACM Hall Bangkok.

Zwischen 2004-2010 war sie Soloflötistin des Stadttheaters Pforzheim, danach Soloflötistin in dem Orchester ihrer Heimatstadt, Sibiu. Seit 2008 ist sie Mitglied des Rumänischen Nationalorchesters mit dem sie regelmäßig auf Tour geht und sie gastierte unter anderem auf internationalen Musikfestivals, wie Ravello Musikfestival (Italien), Young European Classic Berlin, George Enescu International Festival, Bukarest.
Seit 2010, als Deutschland ihr fester Wohnsitz wurde, nahm sie die Lehrtätigkeit auf, neben ihrer solistischen Laufbahn auf. Sie ist Dozentin für Querflöte an der Berufsfachschule für Musik in Nürnberg.

Als ein Zeichen der Annerkennung widmete ihr der rumänische Komponist Sabin Pautza das Konzert für Flöte und Orchester, dessen Uraufführung sie im Jahr 2008 spielte.


Makiko Kunow

Makiko Kunow geb. Hirata wurde 1976 in Nagasaki / Japan geboren.
Mit 14 Jahren begann sie mit dem Fagottspiel.

Sie studierte Fagott an der Universität für Kunst und Musik in Osaka und an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe bei Prof. Günther Pfitzenmaier und absolvierte ihren Abschluss mit Auszeichnung im Jahre 2001.

Ihr Zusatzstudium im Fach Kammermusik absolvierte sie bei Prof. Günther Pfitzenmaier und Prof. Thomas Indermühle. Des Weiteren studierte Sie Barockfagott bei Eckhard Lenzing.

Parallel hierzu studierte sie am Richard-Strauss-Konservatorium, München bei Prof. Marco Postinghel. Während Ihres Studiums absolvierte sie diverse Meisterkurse bei Prof. Thomas Indermühle, Prof. Dag Jensen, Prof. Gustavo Nuñes, Prof. Matthew Wilkie, Prof. Marco Postinghel und mit dem Barockfagott bei Albert Grazzi in Verona.

Sie war Mitglied in mehreren Jugendorchestren unter anderem im Jeunesses Musicales World Youth Orchestra, UBS Verbier Festival Orchestra unter der Leitung von Valery Gergierv, Paavo Järvi, Kurt Masur, Mstislav Rostropovich, Charles Dutoit und James Levine, sowie im Stuttgart Festival Chor & Orchestra unter der Leitung von Helmuth Rilling.

Des Weiterem war sie als Akademistin am Nationaltheater Mannheim tätig.
Seit 2006 spielt sie als Solo-Fagottistin bei den Nürnberger Symphonikern.